Ausgewählte Projekte

Vom Einfamilienhaus über energetische Sanierung bis zum Neungeschösser ...

Mit POROTON profitieren Bauheren von der hohen Flexibilität des Wandbaustoffes – in der Architektur, der Planung und sogar noch der Ausführung.

In der Planungsphase können Änderungswünsche bis zum Tag der Ausführung umgesetzt werden. Aber auch während der späteren Nutzung eines Gebäudes sind Umbauten und Ergänzungen relativ einfach.

Unsere aktuellen Beispiele zeigen, was alles mit POROTON möglich ist.

 

Niedrige Energiekosten und hohe Rendite

Niedrige Energiekosten und hohe Rendite

Wohnen in der Stadt ist stark nachgefragt, gerade in Metropolen wie Frankfurt am Main mit 700.000 Einwohnern. Werktags pendeln zusätzlich 300.000 Menschen zum Arbeiten dorthin. Wer bezahlbare Wohnungen sucht, muss sich stadtauswärts orientieren. Ein Grund, warum dieses Objekt, mit hochwertigem Wohnraum im Mertonviertel punktet.

Bis 1982 war ein Teil der Vereinigten Deutschen Metallwerke auf dem Areal im Stadtteil Heddernheim angesiedelt. GEA Real Estate, spezialisiert auf die Umwandlung von Konversionsflächen, übernahm die Neuentwicklung des 100 Hektar großen, einstigen Industriestandortes. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten mit Bodenaustausch entstand in Etappen ein modernes Quartier für Wohnen, Arbeit und Freizeit. Das Viertel bietet eine hervorragende Anbindung an die Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten, Kindertagesstätten und Schulen in unmittelbarer Nähe sowie einen hohen Grünflächenanteil. Zahlreiche Firmen und Institutionen haben sich im Mertonviertel angesiedelt, unter anderem Fachbereiche der Goethe-Universität und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Um die wachsende Nachfrage bedarfsgerecht zu decken, errichtete die Merton Wohnprojekt GmbH im gleichnamigen Viertel mehrere Mehrfamilienhäuser, darunter für fünf Millionen Euro 24 Wohneinheiten aus perlitgefüllten POROTON-Ziegeln. An solch ein Gebäude werden viele Anforderungen gestellt: hoher Schallschutz, sichere Statik, lange Standzeit, niedriger Wartungsaufwand, gute Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Massive Gebäude aus Ziegeln sind äußerst wertstabil. Die Produkte sind wirtschaftlich in der Verarbeitung und die hoch wärmedämmende Gebäudehülle hilft heute und in Zukunft, die Energiekosten niedrig zu halten.
 


Kunststück jenseits der Konvention

Kunststück jenseits der Konvention

In der Kindertagesstätte in Heidenau bei Dresden durchdringen sich organische Architektur und ökologisches Bewusstsein. Modern und kreativ präsentiert sich das aus massiven POROTON-T8-Ziegeln errichtete Gebäude im Passivhaus-Niveau. Dank idealer Baustoffe stehen Baukunst und optimale Energieeffizienz in keinem Widerspruch. "Wir sollten danach streben, Natur, Gebäude und Menschen in einer höheren Einheit zusammenzubringen", verkündete einst Le Corbusier, Mitbegründer der modernen Architektur. Diesem Gedanken folgend, tritt das geschwungene Gebäude aus der Uniformität bekannter Passivhaus-Architektur hervor. Grundprinzip des Entwurfs ist es, das Gebäude mit der Umwelt zu verschmelzen. Somit wurde der südlich ausgerichtete Baukörper in den vorhandenen Hügel integriert, wobei er vom Hochpunkt nach Osten hin ausläuft.
Das wellenförmig verlaufende und aus dem Gelände scheinbar herauswachsende Flachdach unterstützt diese organische Form, die sich auf allen Ebenen fortsetzt. Neben der lebendigen Form erzielt das Gebäude auch mit der in kräftigen Grundfarben gehaltenen Fassade eine optische Aufwertung. Dabei wirkt diese trotz des Kontrastes zum benachbarten Wohngebiet aus den 1970er- und 1980er-Jahren keineswegs deplatziert. Die äußere Form spiegelt sich auch im Inneren wider, was dem Massivbau eine dynamische Atmosphäre verleiht. Die reduzierte Einrichtung der Kindertagesstätte ist unprätentiös, was für genügend Freiraum sorgt. Durch eine sorgfältige Planung, passivhausgeeignete und vom Bundesministerium für Umwelt empfohlene Baustoffe und -elemente sowie die hocheffiziente Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung wird hier eine enorme Energieeinsparung erreicht. Durch das angewandte Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) beträgt der tatsächliche Jahresheizenergiebedarf 13 kWh/m²a, beispielhaft für andere öffentliche Kommunalbauten.

Mit einem massiven Mauerwerk aus perlitgefülltem POROTON-T8 wurde eine wohngesunde, luftdichte und zugleich atmungsaktive Basis geschaffen – kombiniert mit einer zum Teil hinterlüfteten, farbig lasierten Lärchenholzfassade. Die hoch wärmedämmenden Ziegel ermöglichen monolithische Wandkonstruktionen ohne zusätzliche Außendämmung. Hanf als Material für die Schalldämmung und Flachs bzw. Kokosfasern für das Schließen von Fugen komplettieren das ökologische Konzept. Die Holzfenster sind mit Drei-Scheiben-Isolierverglasung mit einem Gesamt-U-Wert von 0,85 ausgeführt. Das Gebäude ist eine gelungene Synthese aus städtebaulichen, administrativen sowie finanziellen Vorgaben für einen Kindergarten und den Ideen der Architekten. Funktionalität, ökologisches Bauen und neueste Technologien sind mit einem hohen gestalterischen Anspruch vereint. Durch die organische Architektur, die bewusste Nähe der Umwelt, den sparsamen Energieverbrauch und den erhöhten Komfort dank wohngesunder Baustoffe wie perlitgefüllter POROTON-Ziegel lernen die insgesamt 72 Kinder von klein auf, wie bedeutend eine ökologische und energieeffiziente Bauweise für das Wohlbefinden und den Umweltschutz ist.
 


Vielfalt in der Einheit

Vielfalt in der Einheit

Am Rand der Landshuter Innenstadt entsteht eine kleine, exklusive Wohnanlage: vier Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser in einer klassischen Wohnsiedlung. Die sechs Wohngebäude findet man relativ versteckt in einer zweiten Bebauungsreihe. Die Gebäude haben eine gestaffelte Höhenentwicklung: Im Kernbereich sind es drei Geschosse, zu den Randbereichen hin zwei. Charakteristisch sind kubische Baukörper mit geraden Linien, Flachdächern und integrierten Terrassen, neben hellen Attikaverblendungen gibt es große, dunkel gerahmte Fenster und anthrazitfarbene Stülpschalungen an Eingangs- und Brüstungsbereichen, was das Kubische der Häuser noch stärker unterstreicht. Alles wirkt wie aus einem Guss, obwohl die einzelnen Gebäude individuell nach den Ansprüchen ihrer Bewohner gestaltet wurden. Die Einfamilienhäuser haben zwischen 200 und 280 Quadratmetern Wohnfläche. Verborgen unterm Grundstück liegt die 670 Quadratmeter große Tiefgarage. Weil dadurch nur wenige oberirdische Stellplätze gebraucht wurden, sind die Freiflächen ein großer, überall begehbarer Garten. Planer wie Bauherren setzten auf eine wertbeständige, moderne monolithische Außenwandkonstruktion mit perlitgefüllten Ziegeln von Poroton. Diese erfüllen alle Anforderungen an energieeffiziente Bauweise und erhöhten Schallschutz. Die 42,5 Zentimeter dicken Wände aus POROTON-T7 bieten eine hohe Energieeffizienz. Kombiniert mit Ziegelinnenwänden in hohen Rohdichten gelingt eine hohe Wärmespeicherung. Die Fenster nach Süden und Westen sind groß, um die Sonneneinstrahlung zu nutzen. Alle Wohneinheiten erfüllen den KfW-Effizienzhaus Standard 70 nach EnEV 2009. Geheizt wird umweltfreundlich mit einer Grundwasserwärmepumpe, die dem Grundwasser die benötigte Wärme entzieht und sie an das Heizsystem weiterleitet. Zur Heizungsunterstützung steht eine Gastherme bereit.


Forschen für die Zukunft des Wohnbaus

Forschen für die Zukunft des Wohnbaus

Traditionelle Ziegelbauweise hat auch im Zeitalter des nachhaltigen Bauens eine vielversprechende Zukunft. Das wird gerade in Burghausen bewiesen. Dort hat Schlagmann ein ganz besonderes Ziegelhaus gebaut: Es ist Teil des Forschungsprogramms „Zukunft Bau“ des Bundesbauministeriums. Als „Effizienzhaus Plus“, also als Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Der Energie-Überschuss soll für Elektromobilität genutzt werden. Die Besonderheit in Burghausen: Schlagmann will hier nicht nur die hoch gesteckten Ziele des "Effizienzhaus Plus" erreichen, sondern zugleich klären, welche Zukunft der Baustoff Ziegel hat. Als Hersteller ist Schlagmann nämlich davon überzeugt: Hochwertige Ziegelhäuser können auch bei den neuesten Anforderungen an klimafreundliches, zukunftsfähiges Bauen gut mithalten. Und mehr noch – Sie setzen sogar eigene Maßstäbe:

  • unabhängig werden von den fossilen Energieträgern,
  • Energie nutzen, die kaum noch Nachteile für Umwelt und Klima bringt,
  • Konzepte entwickeln, die in ihrer Anschaffung bezahlbar sind und dauerhaft Kosten senken.

  •  

     


Sanierung schafft sinnvolle Nutzung

Sanierung schafft sinnvolle Nutzung

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble befindet sich in der Altstadt von Schwerin, in unmittelbarer Nähe zum Schweriner Schloss. Im Auftrag des Großherzogs Paul Friedrich von Mecklenburg wurde es um 1842 als repräsentatives Hotel nach dem Entwurf von Georg Adolf Demmler – einem Schüler Schinkels, der das Stadtbild Schwerins maßgeblich prägte – errichtet. Bereits zehn Jahre später wurde der Hotelbetrieb eingestellt. Seitdem musste der Gebäudekomplex wechselnde Nutzungen und eine Vielzahl von Um- und Anbauten über sich ergehen lassen. Seit den 1990er-Jahren stand der Gebäudekomplex leer. Darunter litt die Bausubstanz erheblich. Mit dem Eigentümerwechsel 2011 wurde das Ensemble nachhaltig und sensibel saniert und einer zeitgemäßen Wohn- und Gewerbenutzung zugeführt. Aus denkmalpflegerischen Gründen wurden die Außenmauern mit den aufwendigen Stuck- und Fachwerkfassaden an der Innenseite mit POROTON-WDF gedämmt.

Ein sorgfältig geplantes energetisches Konzept war für die Sanierung im Rahmen des Denkmalschutzes dringend geboten. Neben der Dämmung der Gebäudehülle wurde ein neuer Fernwärmeanschluss geschaffen, der die Fernwärme in Kraft-Wärme-Koppelung erzeugt und somit CO2 einspart. Am Ende erreichte man für den Gebäudeteil an der Klosterstraße den KfW-Effizienzhausstandard 85 und für die Schlossstraße 12 den KfW-Effizienzhausstandard 115. Die Dämmung hinter den Fassaden mit Schieferbekleidung wurde naheliegend mit 16 Zentimetern Außendämmung versehen. An den maroden und teilweise feuchten Stuck- und Fachwerkfassaden sollte eine kapillaraktive Innendämmung angebracht werden. Foreijt entschied sich letztendlich für die keramische Wärmedämmfassade POROTON-WDF von Schlagmann.

Dies ist ein kapillaraktiver, diffusionsoffener Dämmstoff, mit dem eine funktionstüchtige Innendämmung der Außenwand möglich ist. Er kam bereits in zahlreichen histori­schen Bestandsgebäuden zum Einsatz, da neben allen denkmalschützenden Gründen damit auch ökologisch und vor allem wirtschaftlich gedämmt werden kann. Zudem ist der Baustoff nach strengen Richtlinien auf gesundheitliche Auswirkungen geprüft, was in diesem Fall den künftigen Bewohnern zugute kommt.
 


Vom einfachen Bauernhof zum komfortablen Mehrfamilienhaus mit atemberaubender Aussicht

Vom einfachen Bauernhof zum komfortablen Mehrfamilienhaus

Bereits 1790, so berichtet eine Chronik, wurde der Haseggerhof in Törwang, Gemeinde Samerberg, errichtet. Die Lage des Hofes ist traumhaft. Er thront auf circa 750 Metern Höhe am Fuße der Hochries mit einem unvergleichlichen Blick über das Rosenheimer Tal und seine Seenlandschaft. Deshalb war es keine Frage, das Anwesen, das bis Ende des 20. Jahrhunderts landwirtschaftlich betrieben wurde, von Grund auf zu sanieren, um es weiter als Wohngebäude zu nutzen. Das Bauernhaus selbst wurde kernsaniert, die Stallung abgerissen und an dessen Stelle ein Anbau realisiert. So entstanden acht großzügige und komfortable Wohneinheiten. Die beinahe 225 Jahre alte Fassade des Bestandsgebäudes bedurfte dringend einer Dämmung. Die Wahl fiel nicht zuletzt aus Gründen des (Un-)Wetterschutzes auf die POROTON-WDF-180.

Die traumhafte Höhenlage des Tales im Vergleich zur voralpenländischen Ebene des Rosenheimer Landes auf 450 Metern Höhe führt allerdings auch häufiger zu Unwettern mit schweren Hagelschauern und Schlagregen. Dies war einer der Gründe, warum sich der Bauunternehmer zusammen mit der Bauherrin zur Sanierung der Fassade mit der massiven und robusten Wärmedämmfassade POROTON-WDF entschied. Hagelkörner erreichen beim Fall eine Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h, sodass bei herkömmlich gedämmten "weichen" Fassaden Löcher in der Putzschicht entstehen können, deren Sanierung mit hohen Kosten verbunden ist. Zudem kann in dieser Lage eine hohe Feuchtebelastung aufgrund von Schlagregen hinzukommen. Hier besteht die Gefahr der Durchfeuchtung der Außenwand bei gleichzeitigem Befall von Algen oder Pilzen, die sich als Verschmutzung oder Vergrauung von Hausfassaden zeigt. Die 15 Millimeter dicken Ziegelaußenstege der POROTON-WDF hingegen sind gegenüber mechanischen Belastungen wie Hagel oder auch dem berühmten Specht äußerst widerstandsfähig. Zusammen mit dem 20 Millimeter dicken mineralischen Leichtputz als Endbeschichtung bekämpft der Baustoff anhand seiner hohen Wärmespeicherfähigkeit gleich zwei unangenehme Probleme: Algen und Schimmel.
Das beinahe 250 Jahre alte Mauerwerk des Haseggerhofs bestand aus den in der Gegend vorherrschenden Bachkugeln, die traditionell zum Bau von Häusern im Voralpenraum verwendet wurden. Dadurch, dass beispielsweise die Außenwand im Erdgeschoss um die 60 Zentimeter und in den Obergeschossen nur um die 30 Zentimeter stark war, musste das „schiefe“ Mauerwerk während der Sanierung ausgeglichen werden. Die Wärmedämmfassade POROTON-WDF in 180 Millimetern Wanddicke wurde deshalb zum Ausgleich des Mauerwerks mit Abstand vor der Bestandswand hochgemauert. Als Fundament diente ein nachträglich aufgebrachter Betonsockel. Der entstandene Zwischenraum wurde Reihe für Reihe mit losem Perlit hinterfüllt. Danach wurde die nichttragende Ziegelwand anhand mitgelieferter Dübel an der Bestandswand verankert, verputzt und gestrichen. Damit erhielt das alte Bauernhaus neue, stabile und hochwärmedämmende Außenwände, die an den Wärmedämmwert (U-Wert) einer Neubauwand heranreichen. Nach der Sanierung konnte für das sanierte Gebäude ein KfW-Effizienzhaus-Standard von 100 erreicht werden.

Gleichzeitig mit den Sanierungsarbeiten am Bestandsgebäude wurde auf der westlichen Seite des Hauses der Anbau mit ebenfalls drei Stockwerken hochgezogen. Hier wurde folgerichtig in der Außenkonstruktion der hochwärmedämmende und gleichzeitig schallschützende POROTON-S10 in einer Wanddicke von 36,5 Zentimetern verwendet. Rings um Alt- und Neubau wurden große Balkone im Stil des damaligen Hofes angebracht, die das Erscheinungsbild wiederherstellten. Um die grandiose Aussicht auch jederzeit genießen zu können, wurden im Anbau bodentiefe Fenster eingebaut. Auf der Straßenseite wurde zwischen Neu- und Altbau ein gemeinsamer Eingangsbereich für alle Wohnungen geschaffen. Ebenerdig entstanden hier vier Garagen für die Bewohner. Auf der Rückseite befindet sich eine große Terrasse mit Außenpool, auf der er sich im Sommer sicherlich wunderbar entspannen lässt.