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(baupressekompakt) Modernes Satteldachhaus nach Maß

Berlin, September 2018 (PRG) – Endlich genug Platz für alle: Diesen Wunsch hat sich eine Bauherrenfamilie aus Magdeburg mit einem massiven Ziegelhaus erfüllt. Unweit der Altstadt liegt die Wohnimmobilie in Magdeburg Nordwest, das bei den Einwohnern auch als „Texas“ bekannt ist. Heute ein beliebtes Wohnviertel, erhielt der Stadtteil seinen Namen in der Nachkriegszeit, als es dort „wild“ zuging. Davon merkt man längst nichts mehr: Die Bauherren schätzen die ruhige und dennoch zentrumsnahe Lage sowie die zahlreichen Grünflächen.

Die Form folgt der Funktion

Für ein eigenes Haus entschied sich das Bauherrenpaar zum einen, um den gestiegenen Platzbedarf der sechsköpfigen Familie zu decken. Zum anderen war die Finanzierung von Wohneigentum günstiger als die monatliche Belastung durch ortsübliche Mieten – das machte ein Eigenheim attraktiv. Unterstützung erhielten die Bauherren vom Magdeburger Architekturbüro Andreas Weinert, das auf ganzheitlich geplante Designhäuser spezialisiert ist. Gemeinsam erarbeiteten sie Anforderungen, die sich aus gegebenen Größen wie Grundstück, Raumbedarf, ökologischen und energetischen Erwägungen sowie Budget ableiteten.

Maßgeschneiderter Entwurf

Das entstandene zweigeschossige Designhaus mit ausgebautem Satteldach wird diesem ganzheitlichen Konzept gerecht. Optisch besticht es mit einer geradlinigen, modernen Formensprache. Ein Wechsel von stehenden und liegenden Fensterformaten gliedert die Fassade: Anthrazitgraue Fensterrahmen bilden mit den dazwischenliegenden Wandflächen in identischem Farbton optisch ein Fensterband. Um räumlich zurückzutreten, weisen diese akzentuierten Flächen eine geringere Wandstärke auf. Durch ebenfalls anthrazitgraue Raffstores ergibt sich in geöffneten oder geschlossenen Zustand jeweils eine eigene Variante der Hausansicht.

Ein besonderer Hingucker ist die teilweise in den Baukörper hineingesetzte, überdachte Terrasse, die einen windgeschützten Bereich schafft. Bodentiefe Fenster verbinden den Innenbereich mit dem Garten und sorgen für optimale Lichtverhältnisse. Die Straßenseite wird durch eine vorgelagerte Garage charakterisiert, deren Lage sich durch das zur Straße hin schmaler werdende, trapezförmige Grundstück ergibt. Dank des traditionellen Satteldachs passt sich die Familienresidenz trotz aller Modernität der Umgebungsbebauung aus den 50er- und 60er-Jahren an.

Wohngesundes Bauen mit Ziegeln

In puncto Baustoff entschieden sich die Bauherren nach einer Energieberatung durch den Architekten für einen monolithischen Wandaufbau aus Poroton-Ziegeln. Auf eine zusätzliche Dämmung konnte dank der hohen Wärmedämmwirkung der Ziegel verzichtet werden. Wichtig war auch eine wohngesunde Bauweise, für die sich der Ziegel als Naturprodukt ohne chemische Zusatzstoffe ohnehin sehr gut eignete. Seine Diffusionsoffenheit reguliert die Feuchtigkeit in Wohngebäuden und sorgt für ein gesundes Raumklima, das dem Bauherrenpaar gerade bei Kindern im Haus ein Anliegen war.

Großes Raumangebot

Beim maßgeschneiderten Grundriss kam es den Bauherren vor allem auf genügend Platz an. Mit großzügigen 314 Quadratmetern Wohnfläche ist das gelungen. Mittelpunkt des Familienlebens ist der fast 60 Quadratmeter große, offene Wohn-, Koch- und Essbereich. Um eine Zonierung zu schaffen, ist das Wohnzimmer leicht versetzt angeordnet und vom Essbereich aus nicht direkt einsehbar. Eine Verbindung beider Bereiche stellt der doppelzügige Eckkamin her, an dessen Außenseite auf der Terrasse zusätzlich ein Sommer-Grill installiert werden kann.

Praktisch bei Besuch, der übernachten möchte: Das Erdgeschoss verfügt über ein Gästezimmer mit eigener Terrasse sowie ein Gäste-WC. Damit Einkäufe auch bei Regen trockenen Fußes direkt ins Haus gebracht werden können, existiert von der Küche aus ein direkter Zugang zur Garage. Im Verbindungsgang befinden sich Speisekammer, Heiztechnik- und Hauswirtschaftsraum.

In die erste Etage führt eine einläufige, gerade Treppe. Pfiffiges Detail: Das Treppengeländer wird ersetzt durch eingebaute Schränke unterhalb und ein Bücherregal aus versetzten Modulen oberhalb der Stufen. Im ersten Stock sind zwei etwa gleich große Kinderzimmer und das Kinderbad um einen zentralen Flur angeordnet. Rechter Hand befindet sich das „Elternreich“: Konstruktiv auch durch Schallschutzziegel abgetrennt, sind hier Elternschlafzimmer, Ankleide sowie Bad angeordnet.

Das ausgebaute Dachgeschoss erreicht man über eine viertelgewendelte Treppe. Hier hat die Familie ausreichend Freiraum für das älteste Kind geschaffen. Zudem befindet sich hier ein vollständig ausgebauter Dachboden, der nun zum vierten Kinderzimmer werden soll.

Effiziente Haustechnik

Das klassische Poroton-Ziegelhaus verbraucht mit einem Jahres-Primärenergiebedarf von 48,2 Kilowattstunden pro Quadratmeter rund 30 Prozent weniger Energie als ein entsprechendes Referenzgebäude der EnEV 2016. Dabei unterschreitet allein die Gebäudehülle die EnEV-Forderungen um rund 15 Prozent. Eine monovalente Erdwärmepumpe mit Erdsonde ist in der Lage, den gesamten Warmwasserbedarf des Hauses abzudecken. Zudem ist die Wärmepumpe ein idealer Partner der Fußbodenheizung, da die niedrige Vorlauftemperatur die Effizienz der Wärmepumpe verbessert. In den heißen Sommermonaten wird die Wärmepumpe genutzt, um das Haus zu kühlen, was sich positiv auf die Regeneration der Tiefenbohrung auswirkt.

Alle Erwartungen erfüllt

Im neuen Zuhause aus Ziegeln fühlt sich die junge Familie sehr wohl, das solide Mauerwerk erfüllt alle Anforderungen an Platz und Wirtschaftlichkeit. Durch die lange Lebensdauer von Ziegeln ist das Familiendomizil nachhaltig und stellt einen Beitrag zur Altersvorsorge dar. Was die Bauherren heute anders machen würden? Fast nichts – nur eine räumliche Trennung für Waschmaschine und Trockner in der ersten Etage würden sie einplanen.

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Weitere Informationen:







Pressekontakt:
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10969 Berlin
Tel.: 030 - 25 29 44 99
Fax: 030 - 25 29 45 01
E-Mail: mail@poroton.org
Internet: www.poroton.org

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Wolfgang Deil
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E-Mail: wolfgang.deil@pr-grosse.de
Internet: www.pr-grosse.de



Bildunterschrift 1:
Traditionell und modern zugleich: Das zweigeschossige Designhaus kombiniert ein Satteldach mit stehenden und liegenden Fensterformaten in Anthrazitgrau. Wandflächen im gleichen Farbton erzeugen optische Einheiten. Highlight der Gartenseite ist die zum Teil in den Baukörper hineingesetzte Terrasse.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

Bildunterschrift 2:
Nach einer Energieberatung des Architekten entschied sich die Bauherrenfamilie für einen monolithischen Wandaufbau aus Poroton-Ziegeln. Auf ein Wärmedämmverbundsystem konnte verzichtet werden.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

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Bildunterschrift 3:
Was am Tag wie eine durchgängige Fläche wirkt, gewinnt in der Nacht an Tiefe: Da die Raffstores ebenfalls anthrazitgrau gehalten sind, sind einzelne Fenster und Terrassentüren erst in geöffneten Zustand zu erkennen.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

Bildunterschrift 4:
Das trapezförmige, zur Straßenseite hin schmaler werdende Grundstück stellte eine besondere Herausforderung dar. Lösung des Architekten Andreas Weinert aus Magdeburg: Die Garage ist dem Haus vorgelagert und über einen Gang mit dem Haus verbunden.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

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Bildunterschrift 5:
Der fast 60 Quadratmeter große Koch-, Wohn- und Essbereich verfügt über einen direkten Zugang zum Garten und wirkt dank bodentiefer Fenster luftig und offen. Der Essbereich wird optisch durch die Kücheninsel abgegrenzt.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

Bildunterschrift 6:
Zwischen Wohn- und Essbereich angeordnet setzt der doppelzügige Eckkamin Akzente. Der Wandverblender nimmt den Anthrazitton der Fassade sowie der Fliesen im Erdgeschoss erneut auf.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

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Bildunterschrift 7:
Als Abgrenzung zwischen Treppe und Essbereich wünschten sich die Bauherren eine Lösung für zusätzlichen Stauraum. Entstanden ist ein Bücherregal aus versetzten Modulen.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

Bildunterschrift 8:
Für viel Licht im Elternbad sorgt ein über Eck angeordnetes Fensterband. Neben der bodentiefen Dusche steht auch eine Badewanne zur Verfügung.

Foto: Deutsche Poroton / Daniel Lorenz

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