(PM 25/2018) Eine Villa mit Charakter - Skulpturaler Massivbau aus Ziegeln

Berlin, Oktober 2018 (PRG) – Aufträge auf Empfehlung – das ist für jede Architektin und jeden Architekten ein Zeichen besonderer Wertschätzung. So auch im Fall von Dipl.-Ing. Architektin Anja Engelshove aus dem münsterländischen Neuenkirchen. Wer ihr das Vertrauen ausspricht, lernt zu Beginn der Partnerschaft drei Bekenntnisse der ambitionierten Planerin kennen: Die Reverenz an kubische Architektur im Stile des Bauhauses, die innere Überzeugung für gebrannten Ton und der Respekt vor dem Detail.

All das konnte die Architektin beim Auftrag für ein fast 400 Quadratmeter großes, repräsentatives Anwesen in Oberhausen mit dem Gespür für Material und Farbe sowie der nötigen Erfahrung in einmaliger Weise zusammenführen. Das baumbestandene Grundstück in einer stillen Stichstraße eröffnete den nötigen Gestaltungsraum mit immerhin fast 1 500 Quadratmetern parkähnlicher Fläche.

Vornehme Klarheit

Entstanden ist ein Unikat, in der Anmutung einer filigranen kubistischen Skulptur. Vor- und Rücksprünge ordnen sich dem rechten Winkel und damit geraden Linien unter. Das sorgt im Inneren für Raumaufteilung und Zonierung. An der Fassade nimmt die Kombination von hellem Putz und grauer Verklinkerung im Langformat das Gestaltungsprinzip auf. Geradezu vornehm, aber unaufdringlich ist ein äußerst großzügiger, verschachtelter Massivbau mit Flachdach entstanden. Die Lichtinszenierung in der Dämmerung bringt es auf den Punkt. Der 90-Grad-Winkel schafft Klarheit bei dieser Villa, die von allen Seiten begeistert.

Bei den Außenwänden mit partieller Verklinkerung aus gebranntem Ton und für die Innenwände kamen Poroton-Ziegel in unterschiedlichen Formaten zum Einsatz. Engelshove setzt seit langem auf die bauphysikalischen Vorzüge gebrannten Tons und die Produktvielfalt des Poroton-Ziegelsystems. Da sich schon bei der ersten Begegnung eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Auftraggeber und Architektin entwickelte, folgte der Bauherr ihrer Wahl voll und ganz.

Spannungsfelder in der Planung

Mit Freude am Detail optimierte sie den ersten Entwurf und konnte sich dann auch einbringen in die Inneneinrichtung und Gartengestaltung: “Dieses Spannungsfeld zwischen drinnen und draußen ist für jeden Planer Herausforderung und Bereicherung zugleich. Die Gesamtqualität des Entwurfes zeigt sich darin in besonderer Weise. Egal, von welcher Position man das Haus kennenlernt – man erlebt das Ensemble viel bewusster.”

Herzenswunsch des Hausherren war ein einladender Spa-Bereich im Erdgeschoss, der sich zum Garten mit einem lockenden Pool öffnet. Er nimmt nahezu die Hälfte des Erdgeschosses ein, das immerhin 240 Quadratmeter groß ist.

Der beruflich stark engagierte Bauherr setzte dabei auf eine Sauna, aber auch auf Luxuskomponenten wie zum Beispiel eine Liegedusche mit beheizbarer Bank. Sechs Massagedüsen lassen das Wasser weich fallen. Andere, nicht minder reizvolle Entspannungsfaktoren bietet eine opulente Dusche mit Regenhimmel, die durch Düfte, Lichtinszenierungen und Nebel besticht.

Wirkungsvoll inszeniert

Der zweite Bereich des Erdgeschosses ist als offener Wohn-Ess-Bereich der Begegnung gewidmet. Planerische Details bei Grundriss sowie Ausstattung haben auch hier die kubisch versetzte Bauweise überzeugend aufgefasst.

Ins Auge fallen zwei Lufträume über beide Etagen. Der kleinere befindet sich im Eingangsbereich – direkt vor dem Treppenaufgang ins zweite Geschoss. Der größere Luftraum belichtet nicht nur den markanten Esstisch großzügig, sondern sorgt für die richtige Atmosphäre.

Gekonnt positionierte, massive Teilwände aus Poroton-ZWP-Plan-T in der Stärke von 11,5 Zentimetern eröffnen hier Blickachsen – bis in den Außenbereich. Dadurch konzentriert sich anlassbezogen die Kommunikation – beim Kochen, Essen oder während des gemütlichen Teils danach im Wohnbereich.

Skulptural in der Anmutung ist auch die offene, massive Treppe in Weiß, die ins Obergeschoss führt. Die dunkle Farbgebung der Wände im Treppenbereich und ein innenliegender Handlauf, indirekt belichtet, unterstützen diese Wirkung.

Details sorgfältig ausgearbeitet

Das Obergeschoss mit knapp 160 Quadratmetern Wohnfläche ist Rückzugsort mit Schlafraum, großem Bad und Ankleide. Designtes Interieur besticht in Material und Farbe. Blickfang im Bad ist die freistehende Wanne. Durch indirekte Beleuchtung am Fußpunkt scheint sie im Raum zu schweben. Weite Fensterflächen erlauben beim Entspannungsbad den Himmel in vollen Zügen zu genießen.


Auffallend auch hier die raumhohen Türen, die die Architektin im gesamten Objekt vorschlug. Für manchen Besucher sind sie eine ebenso große Überraschung wie eingelassene Lichtleisten bei den Parkett- und Steinzeugböden.

Größe und Ausstattung des Hauses forderte den Beteiligten Einiges ab, insbesondere bei den „Wasserwelten”. Mit Hilfe einer Druckerhöhungsanlage stehen zu jeder Zeit die geforderten Mengen an Nass zur Verfügung. Ein Block-Heiz-Kraftwerk (BHKW) auf Gas-Basis produziert Strom und Wärme, unterstützt durch Solarthermie- und Photovoltaik-Module auf dem Dach. Gekoppelt mit einem Batteriespeicher, wird nicht benötigter Strom für den späteren Bedarf nutzbar. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt genauso wie die diffusionsoffenen Wände aus gebranntem Ton dafür, dass die Feuchte im Spa-Bereich beherrschbar bleibt.

“Ich habe sehr viel Zuspruch für das neue Haus erhalten. Die beteiligten Handwerker arbeiten schon lange für die Firma Engelshove; das hat sich auch hier ausgezahlt. Das Ergebnis überzeugt. Deshalb würde ich mich auch wieder für diesen Baupartner entscheiden”, so der Bauherr.

Mit ihrer hochwärmedämmenden Gebäudehülle aus Poroton- Ziegeln und dem modernen haustechnischen Konzept erreicht die Villa Energieeffizienzstandard 40 plus.

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Weitere Informationen:







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Bildunterschrift 1:
Blick auf den Eingangsbereich der Villa in Oberhau-sen. Beeindruckend die kubische Architektur von Anja Engelshove. Für Außen- und Innenwände kamen Poroton-Ziegel in unterschiedlichen Stärken zum Ein-satz. Teile der Fassade wurden mit langformatigen keramischen Klinkern in Grau versehen.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

Bildunterschrift 2:
Die Rückseite zum Garten: Vom Spa-Bereich linkerhand gelangt man auf die Terrasse mit Pool. Im gesamten Erdgeschoss wurde ein einheitliches Belagmaterial aus Feinsteinzeug eingesetzt, das die Außen- und Innenzonen bewusst verbindet. Die auskragende Dachterrasse in Weiß gliedert das Gebäude markant.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

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Bildunterschrift 3:
Fast 400 Quadratmeter Wohnfläche misst diese Villa in Oberhausen. Der Entwurf stammt von der münsterländischen Architektin Anja Engelshove. Für die Außen- und Innenwände kamen Poroton-Ziegel in verschiedenen Formaten zum Einsatz. Die Architektin setzt seit langem auf die bauphysikalischen Vorzüge des Materials wie Nachhaltigkeit, Diffusionsfähigkeit und Wohngesundheit. Partiell wurde die Fassade mit grauen Klinkern im Langformat versehen.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

Bildunterschrift 4:
Die Außenwände aus Poroton-Ziegeln wurden hell verputzt und teilweise mit grauen langformatigen Verblendern in Handstrichqualität versehen. Die Architektin kombinierte diese Materialien, um die Fassade auch optisch zu zonieren. Interessant: Links wird der Klinker nicht bündig zum Putz verarbeitet, sondern in ein Passepartout gesetzt.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

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Bildunterschrift 5:
Auch die Treppe ins Obergeschoss wirkt skulptural. Sie gliedert den Eingangsbereich in besonderer Weise. Passend zum Feinsteinzeug der Böden wurde eine Sitzbank inszeniert, die trotz ihrer Größe zu schweben scheint.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

Bildunterschrift 6:
Blick aus der offenen Küche in den Flur: Auf Türen wurde hier verzichtet; so eröffnen sich Blickachsen für Kommunikation. Gut erkennbar: Sowohl die Treppenstufen wie der integrierte Handlauf sind indirekt beleuchtet. Von der Galerie kann man diesen Bereich des Kochens, Essens und Wohnens ebenfalls einsehen.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

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Bildunterschrift 7:
Großzügigkeit im Erdgeschoss: Über dem Essplatz öffnet sich ein Luftraum, der für besondere Atmosphäre sorgt. Anja Engelshove kombinierte geschickt Materialien und Farben. Deren Spiel aus Grau, Anthrazit und Weiß findet sich in Wandgestaltung, Möblierung und Belagmaterialien wieder. Blickfang ist der große Esstisch in naturbelassenem Holz.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

Bildunterschrift 8:
Gekonnte Zonierung des offenen Wohn-Ess-Bereiches im Erdgeschoss durch massive Teilwände aus Poroton-Ziegeln. Achsen und Blickwinkel wurden bewusst inszeniert. Raumhohe Verglasungen und in den Fußboden eingelassene Lichtleisten sorgen für lichtes und stimmungsvolles Wohnen. Ein kabelloses Hausautomationssystem steuert Innen- und Außenbeleuchtung, Fenster- und Temperaturüberwachung sowie den Rauchwarnmelder – alles bequem steuerbar über Smartphone.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

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Bildunterschrift 9:
Individuell und exklusiv ist die Badausstattung im Obergeschoss. Die freistehende Badewanne wird am Fußpunkt indirekt beleuchtet – dadurch scheint sie zu schweben. Eine großzügige Dachterrasse schließt sich blickgeschützt an.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

Bildunterschrift 10:
Ein Highlight im Spa-Bereich ist diese Liegedusche. Aus sechs Düsen wird man im Liegen sanft verwöhnt – da die Bank warm ist, ein vollendeter Genuss. Die diffusionsoffenen Innen- und Außenwände aus Poroton-Ziegeln tragen zum Feuchteausgleich bei.

Foto: Deutsche Poroton / Arnt Haug

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