(PM 03/2010) Mit Erweiterungsbau zur Ganztagsschule

Der Beschluss des Kultusministeriums Hessen, die Helmholtzschule im Stadtteil Ostend von Frankfurt am Main für den Ganztagsbetrieb vorzubereiten, bescherte den rund 1000 Schülern einen modernen Anbau mit Bibliothek, Mensa und neuen Klassenräumen. Das Frankfurter Architekturbüro schneider + schumacher entschied sich im Hinblick auf ein wohngesundes Raumklima und effiziente Energieeinsparung für einen Massivbau. Dieser wurde gefördert durch die Bundesinitiative „Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB).

 

In Weiß, Anthrazit und Schwarz gehalten, fügt sich der zweigeschossige Anbau harmonisch in die Umgebung ein. Auffällig ist die große Treppe, die vom Pausenhof in das Obergeschoss führt und zum Verweilen und Kommunizieren einlädt. Dort wurden neben der großen Schulbibliothek mit 800 Medieneinheiten zwei Klassenräume untergebracht. Im Rahmen des IZBB-Programms erhielt die Bibliothek einen Ausleih- und Präsenzbestand. Im Parterre befinden sich Speisesaal und Küche sowie Nebenräume. Der Erweiterungsbau schließt direkt an das bestehende Schulgebäude an. Verbindungsglied ist ein in den Neubau integriertes Treppenhaus mit Zugängen zu beiden Seiten. Hier befinden sich behindertengerechte Sanitäranlagen und ein Aufzug.

Lust am Lernen

Pisa-Studien beweisen: Ein positives Umfeld fördert die Motivation von Schülern. Ideale Voraussetzung dafür ist attraktive Architektur mit viel Tageslicht und wohngesundem Raumklima. Denn je wohler sich Kinder und Jugendliche fühlen, desto höher ist ihre Lernbereitschaft. In angenehmer Atmosphäre soll sich der Nachwuchs Wissen aneignen, erholen und kommunizieren. Dank südlicher Ausrichtung und großzügigen, raumhohen Fensterflächen werden die Räume mit einer Geschosshöhe von über drei Metern optimal belichtet. Diese Transparenz lässt scheinbar den Innen- und Außenbereich miteinander verschmelzen. Im Speiseraum mit insgesamt 137 Plätzen bestimmen klare Formen, warme Farben und funktionales Mobiliar die Atmosphäre und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Ein separater Ausgang führt ins Freie.

Das ABC des Mauerwerks

Gefährdungen durch Innenraumbelastung in Schulen rücken zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Eltern erwarten, ihre Schützlinge keinen Risiken auszusetzen, die unter anderem Atemwegsbeschwerden, Reizhusten, Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen. Ein ökologischer Wandbaustoff wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Konzentration aus. Der perlitgefüllte Poroton-Ziegel T 8 ist ein natürlicher mineralischer Wandbildner ohne chemische Zusätze: antiallergisch und ausdünstungsfrei. Mit dem massiven Mauerwerk wurde damit eine wohngesunde, luftdichte und zugleich atmungsaktive Basis geschaffen.

Weiterer Vorteil der monolithischen Ziegelwand ist die hohe Wärmespeicherkapazität. Mit einem U-Wert von 0,18 W/(m2K) bei einer Wandstärke von 42,5 Zentimetern eignet sich der Poroton-T 8 auch für Wohnbauobjekte im KfW-Effizienzhaus-Standard 55. Dank einer Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W(mK) ist der Wandbildner als Dämmstoff eingestuft und übertrifft bereits die Anforderungen der derzeitigen Energieeinsparverordnung (EnEV) – ohne eine zusätzliche wärmedämmende Außenhülle zu benötigen.

Während der Naturbaustoff in der Heizperiode die Energiekosten senkt, schützt er im Sommer vor einer Überhitzung der Räume. Die Luftporen- und Kapillarstruktur der Poroton-Ziegel funktioniert hierbei wie eine natürliche Klimaanlage und sorgt dafür, dass der Anbau trotz hoher Außentemperaturen angenehm kühl bleibt. Hierbei „saugen“ die Ziegel die Wärme tagsüber auf, speichern und geben sie zeitversetzt ab. Bei sinkender Außentemperatur wird diese sinnvoll für die Erwärmung der Innenräume genutzt.

Fazit:

Die Entscheidung für Ganztagseinrichtungen ist eine Reaktion auf sich wandelnde Bildungsanforderungen. So wird vor allem durch bessere Lernbedingungen Förderung und damit Chancengleichheit möglich. Von vornherein energieeffizient errichtet, hält der Anbau der Helmholtzschule zudem Betriebskosten niedrig – besonders notwendig für den wirtschaftlichen Betrieb einer öffentlichen Schule, aber auch im Hinblick auf die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes. Durch die Architektur, den sparsamen Energieverbrauch und den erhöhten Komfort dank wohngesunder Baustoffe wie Perlit gefüllte Poroton-Ziegel lernen die Schüler, wie bedeutend eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise für das Wohlbefinden und den Umweltschutz ist. Dieses Objekt ist beispielhaft für die Erweiterung bestehender Schulen. Für den Neubau wurden vom Kultusministerium Hessen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
 

Berlin, März 2010


  

Weitere Informationen:



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www.pr-grosse.de



Bildunterschrift 1:

Zusammen mit dem Frankfurter Architekturbüro schneider + schumacher entschied sich die Stadt Frankfurt für eine massive Bauweise. Die eingesetzten Poroton-Ziegel T 8 erfüllen nicht nur wirtschaftliche Anforderungen, sie zeichnen sich auch aus durch geprüfte Wohngesundheit, sehr gute statische und wärmedämmende Eigenschaften sowie guten Schallschutz. Das Farbkonzept wurde an die Umgebungsbebauung angepasst. 
 

Bildunterschrift 2:

Die Treppe, mit direktem Zugang vom Pausenhof in das Obergeschoss, ist ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfs. Als Fluchtbalkon hat sie die Funktion eines zweiten Rettungsweges. Platz zum Verweilen und Kommunizieren wird zusätzlich geboten.

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Bildunterschrift 3:

Bodentiefe Fenster lassen viel Tageslicht ins Innere.
Bildunterschrift 4:

Die Mensa bietet Platz für 137 Schüler. 
 
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Bildunterschrift 5:

Die im oberen Bereich der nördlichen Außenwand (l.i.B.) eingesetzten Fenster sorgen für eine natürliche Luftzirkulation. Dieses Oberlichtband bringt gleichzeitig viel Tageslicht in den Flur, das über die eingearbeitete Verglasung der Flurtrennwand bis in die Klassenräume führt.
Bildunterschrift 6:

Das intelligente Belichtungskonzept in der neuen Bibliothek schafft optimale Bedingungen zum Lesen und Arbeiten.
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Bildunterschrift 7:

Tageslicht wird über das Sheddach in die Mitte des Raumes geleitet. Durch dieses sogenannte Shedoberlicht werden schattenarme, diffuse Lichtverhältnisse hergestellt.
Bildunterschrift 8:

Der Poroton-T 8 empfiehlt sich als Wandbildner für wirtschaftliche und besonders energieeffiziente Bauweisen.
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Fotos: Deutsche POROTON GmbH / Johannes Vogt

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